Was ist Hip-Hop?

Hip-Hop ist eine Jugendbewegung, die ihre Anfänge in den 1970er in afroamerikanischen Ghettos fand.
Grund dafür waren soziale Verarmung und Diskrimminierung der dort lebenden Afroamerikaner, die in ihren Liedern jene Missstände verarbeiteten.
Am Anfang waren sogenannte „Block Parties“ die in verlassenen Wohn- oder Industriegebäuden stattfanden, aber auch unter freiem Himmel. Diese waren zumeist spontan und werden im Allgemeinen als Beginn der Hip-Hop Kultur bezeichnet.

Geschichte:

Eng mit der Kultur des Hip-Hops ist der Rap verbunden. Die ersten Rap-Techniken kamen zuerst in Discos auf, als Kool DJ Herc begann nur einen Beat eines Funk, Soul und oder Discostückes abzuspielen, und nicht, wie bisher, das gesamte Lied zu wiederholen.
Rap und Hip-Hop wurde zuerst auf Platten aufgenommen. Dazu zählt das Album der „Last Poets“ dessen Sprache von Malcom X und von dem Dichter Amiri Baraka beinflusst wurden. Die „Last Poets“ werden als die Väter des Hip-Hops und des Raps angesehen.
Das eigentliche Rappen enstand unabhängig von den DJ´s. Diese sogenannte MC´s (Masters of Ceremony=Zeremonienmeister) begleiteten anfangs den Discjockey mit Aufmunterungen zum Tanzen.
Die erste echte Hip-Hop Platte erschien 1979 und kurz darauf erschien „Rappers Delight“ von der „Shugar Hill Gang. Von da an wurde der Hip-Hop immer bekannter und brachte weltberühmte Rapper hervor wie z.B.: Tupac Amaru Shakur, Snoop Dogg oder Eminem.
In Deutschland waren die ersten Hip-Hopper die „Fantastischen Vier“, am bekanntesten sind dort „Bushido“ oder „Sido“.